21.04.2015 15:58 Berlin
Gedenkkundgebung für die Toten im Mittelmeer

Schleift die Festung Europa, Fähren statt Frontex!

22.04.2015 17:00 - 19:00
Pariser Platz
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400 Tote, 950 Tote – die Katastrophen im Mittelmeer nehmen immer furchtbarere Ausmaße an. Über 1600 Menschen sind nach Schätzungen des UN-Flüchtlingshilfswerk allein seit Anfang des Jahres ertrunken, möglicherweise sind es auch noch viel mehr.

Jeder einzelne dieser Toten war verhinderbar: Die verantwortlichen EU-Politiker haben im letzten Jahr – auf maßgeblichen Druck der Bundesregierung – beschlossen, die Seenotrettung im Mittelmeer drastisch zu reduzieren. Das italienische Programm „Mare Nostrum“ wurde eingestellt und durch eine Frontex-Operation ersetzt, die nicht Menschenleben, sondern Grenzen schützen soll. Dabei hätte die EU alle Mittel und Möglichkeiten, diese Menschen zu retten. Allein der zweitägige G7-Gipfel in Elmau in diesem Jahr wird mit 110 Millionen so viel kosten wie die Operation „Mare Nostrum“ in einem Jahr. Die Politik der EU ist tödlich, sie lässt Jahr für Jahr tausende Menschen ertrinken.

Wir wollen trauern um all diese Menschen, die nicht hätten sterben müssen. Und wir wollen unsere Wut zum Ausdruck bringen: Schluss mit der mörderischen EU-Politik, stoppt das Sterben im Mittelmeer! Wir fordern die Einrichtung sicherer Fährverbindungen über das Mittelmeer, wir fordern ein bedingungsloses Bleiberecht für alle, wir fordern den Europäischen Mauerfall! Die europäische Abschottungspolitik muss endlich aufhören. Flucht ist kein Verbrechen!

Gedenken wir den Toten, zeigen wir unsere Wut den Verantwortlichen. Machen wir ihnen klar, dass wir nicht länger zusehen werden, wie das Mittelmeer zu einem Massengrab wird:

Kundgebung am Mittwoch / um 17 Uhr / vor der Vertretung der Europäischen Kommission, Pariser Platz
Im Gedenken an die Toten sollen Kerzen aufgestellt werden. Wir freuen uns, wenn ihr welche mitbringt.

04.12.2014 19:04 Berlin
Antira-Demonstration und Blockaden

Wir heißen Flüchtlinge willkommen. Berlin steht auf gegen Rassismus!

08.12.2014 17:30
S-Ostkreuz, Ausgang Sonntagstrasse
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Wir unterstützen den Aufruf vom Bündnis "Berlin Nazifrei" und wollen zusammen mit euch dem rechten Mob nicht nur am Wochenende sondern auch Montag abends den Raum nehmen. Drängen wir zusammen die rechte Mobilisierung zurück, Stück für Stück! Demonstriert mit uns gegen das Versagen des Senats, denn Geflüchtete müssen in Wohnungen untergebracht werden nicht in Containern!

28.09.2014 12:36 Berlin Bremen Bundesweit Hamburg Hannover Kiel Lübeck Norderstedt
Erklärung

25 Jahre Avanti – ab jetzt sind wir Interventionistische Linke

Diese Erklärung ist absehbar die letzte, die wir als „Avanti – Projekt undogmatische Linke“ unterzeichnen. Sie ist dennoch kein Auflösungspapier. Wir berichten nicht von Zerwürfnissen oder Scheitern, sondern von unserem gemeinsamen Aufbruch – in und mit der Interventionistischen Linken (IL), die im Begriff ist, zu einer lokal verankerten, bundesweit handlungsfähigen und europäisch vernetzten linksradikalen Organisation zu werden.

24.02.2015 15:57 Bremen
Die AfD in Hamburg und Bremen - Erfahrungen und Perspektiven

Nach der Wahl ist vor der Wahl

5.3. 2015, 19 Uhr, Paradox

17.02.2015 11:15 Bremen
Satirische Lesung mit Rainer Trampert und Thomas Ebermann

Über 25 Jahre großes Deutschland

23. April 2015, 19 Uhr, Lagerhaus

Aufregen und Lachen über deutsche Zustände

20.12.2014 13:59 Berlin
Warum aus dem »Immobiliendienstleister des Bundes« eine Agentur zur Vergesellschaftung werden muss

BIMA, be my Baby!

Lange unbeachtet, geriet eine Behörde namens Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten, kurz BImA, jüngst in den Fokus von Protesten. Die BImA verwaltet Häuser und Grundstücke in Staatsbesitz und tut dies gemäß ihrem Leitbild als »Immobiliendienstleister des Bundes«. Auf der Homepage der Behörde liest man dazu: »Unser Auftrag ist die moderne und effiziente Betreuung unserer Kunden; dabei stehen im Blickpunkt die Liegenschaften - vom Bürogebäude, über militärische Anlagen bis hin zu den Waldflächen. Neben dem Neubau und der Pflege des Bestandes sind wir für die Verwertung entbehrlicher Liegenschaften zuständig.« -  »Entbehrlich« sind aktuell rund 5.000 Mietwohnungen allein in Berlin, von denen 1.700 in den nächsten vier Jahren meistbietend verkauft werden sollen.