Wir über uns

AVANTI – Projekt undogmatische Linke

Die Verhältnisse in denen du lebst, erscheinen dir grundverkehrt? Du bist „mit der Gesamtsituation unzufrieden“ und überzeugt, dass die Dinge verändert werden müssen? Du bist auf der Suche nach Leuten, mit denen du gemeinsam linke Politik machen kannst?

AVANTI – Projekt undogmatische Linke ist eine Organisation, die sich mit einer großen Breite an Themen beschäftigt. Schwerpunkte sind dabei derzeit Antifaschismus, Antimilitarismus, Antirassismus, soziale Kämpfe, Geschlechterverhältnisse und Bildungspolitik. In diesen Feldern wollen wir lokale Auseinandersetzungen initiieren oder uns in diese einbringen und dabei als verlässliche AnsprechpartnerInnen wirken.

Seit einigen Jahren engagieren wir uns verstärkt auf der bundesweiten Ebene. So haben wir etwa die antifaschistische Kampagne „NS-Verherrlichung stoppen“ mitentwickelt und waren stark an der Anti-G8-Mobilisierung, insbesondere der Kampagne Block G8, beteiligt. Außerdem ist AVANTI Teil des bundesweiten Organisierungsprojektes Interventionistische Linke (www.dazwischengehen.org).

 

Dabei suchen wir einen Weg, der die autoritäre Erstarrung vieler traditioneller kommunistischer Gruppen vermeidet, aber gleichzeitig die Organisationsfeindlichkeit und Unverbindlichkeit großer Teile der linken Szene überwindet. Positiv ausgedrückt besteht unser strategisches Ziel in der Organisierung eines politischen Spektrums, das sich auszeichnet durch:

 

- den ernsthaften Versuch, die Marginalisierung der radikalen Linken zu überwinden und selbstbewusst in politische Auseinandersetzungen einzugreifen

 

- ein undogmatisches Herangehen an die theoretische und praktische politische Arbeit

 

- einen revolutionären Anspruch mit klaren antikapitalistischen und antipatriarchalen Standpunkten

 

AVANTI ist mit Ortsgruppen in Lübeck, Kiel, Flensburg, Norderstedt, Hamburg, Hannover, Bremen und Berlin zunächst auf den norddeutschen Raum beschränkt. Wir verfolgen ein Organisationskonzept, das Verbindlichkeit und die Einsicht in die Notwendigkeit zentraler Strukturen mit Basisdemokratie und der Autonomie lokaler Gruppen und überregionaler Arbeitsbereiche verbindet. Zentral ist dabei ein gegenseitiger Vertrauensvorschuss, der intern offene und solidarische Diskussionen ermöglicht, Widersprüche bearbeitet und aushält – und so allen GenossInnen Rückendeckung für ihr politisches Handeln gibt.

 

Unsere Überzeugung war und ist, dass die heutige Gesellschaft revolutionär verändert werden muss und dass die hierfür notwendige gesellschaftliche Gegenmacht nicht allein aus spontanen Bewegungen bestehen kann, sondern die Beteiligung revolutionärer Organisationen braucht. Aber was bedeutet heute noch „revolutionäre Organisierung“, was verstehen wir unter dem verstaubt erscheinenden Begriff „Sozialismus“? Und welche Schlussfolgerungen für unsere praktische Politik ziehen wir aus unseren theoretischen Positionen? Unsere vorläufigen Antworten auf diese Fragen haben wir in einem Grundsatzpapier zusammengefasst.