09/01/2012Lübeck
17.01.2012 19:00
Bürgerschaftssaal, Lübecker Rathaus

Gemeinsame Veranstaltung von Lübecker Flüchtlingsforum, Humnistischer Union, B90/Die Grünen und Avanti anlässlich des 16. Jahrestages des Brandanschlages auf die Asylunterkunft Hafenstraße und der jüngsten Erkenntnisse über den Naziterrorismus.Es sprechen:

Prof. Dr. Fabian Virchow

Rechtsanwältin Gabriele Heinecke

Michael Bouteiller

Andreas Juhnke (Moderation)

07/11/2011Bremen
24.11.2011 19:00
Vereinigte Ev. Gemeinde Bremen-Neustadt, Gemeindezentrum Zion, Kornstraße 31

Eine Diskussionsveranstaltung mit Aktivist/innen der Kampagne „alle bleiben!“. Ziel dieser Kampagne ist es, über die Situation der Roma aufzuklären, aktiven Widerstand gegen Abschiebungen aufzubauen und zu vernetzen und vor allem junge Roma selber zu mobilisieren sich für ihre Interessen einzusetzen. Hierbei beleuchten sie auch die Zustände in ganz Europa und infor mieren über geschichtliche  Hintergründe der Roma-Verfolgung und Diskriminierung.

09/10/2011Hamburg
27.10.2011 18:00
T-Stube (Im Pferdestall, Allende-Platz 1)

Du interessierst dich für linke Politik im weitesten Sinne, weißt aber nicht, wie die Szene-Landschaft hier so aussieht, welche Strukturen es an der Uni und in der Stadt gibt, was diese genau machen oder wen du ansprechen kannst? Wann ist wo Vokü? Was ist eigentlich das Gängeviertel? Oder wie kann ich mich an den Vorbereitungen zur Mietenwahnsinn-stoppen-Demo oder gegen den Castor-Transport beteiligen?

Die Veranstaltung wird am 1.11. ein zweites Mal stattfinden.

04/10/2011Hannover
01.11.2011 19:00
Kultur- und Kommunikationszentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

"Enjoy Tolerance" lautet das Motto einer aktuellen Werbekampagne von Pro 7. doch verfestigen sich rassistische DEnkmuster nicht durch die "Toleranz gegenüber dem Multikulturalismus"? Ist hier "Integration" nicht die einzige logische Konsequenz? Welche Kritik am Begriff "Integration" formulieren wir eigentlich? Bietet das KOnzept "Interkultur" eine bessere Perspektive?

04/10/2011Berlin
28.11.2011 19:00 - 22:00
K9 Cafe Größenwahn

 

Rechtspopulistische Parteien erzielen in vielen Ländern Europas zweistellige Wahlergebnisse, sind in Regierungen vertreten, oder üben massiven Einfluss aus. Ihre Hetze richtet sich gegen „Islam“, „Ausländer“, „Sozialschmarozer“ aber auch gegen „die EU“. Sind solche extrem rechte Bewegungen „Pathologien moderner Industriegesellschaften“? Welche Rolle spielen die gesellschaftliche Veränderungen durch den Neoliberalismus? Welche Ansätze taugen zur Erklärung des Anwachsens dieses spezifischen Politik- und Organisationsmodus?

 

Referent: Alexander Häusler, Dipl. Soz.-Wiss.

Alexander Häusler ist Herausgeber des Sammelbandes: „Rechtspopulismus als ‚Bürgerbewegung‘. Kampagnen gegen Islam und Moscheebau und kommunale Gegenstrategien“, Wiesbaden, VS-Verlag für Sozialwissenschaften 2008

04/10/2011Bremen
14.11.2011 19:00
Mediencoop/Lagerhaus, Schildstr. 12-19, 28203 Bremen

Rechtspopulistische Parteien erzielen in vielen Ländern Europas zweistellige Wahlergebnisse, sind in Regierungen vertreten, oder üben massiven Einfluss aus. Ihre Hetze richtet sich gegen "Islam", "Ausländer", "Sozialschmarozer" aber auch gegen "die EU". Sind solche extrem rechten Bewegungen "Pathologien moderner Industriegesellschaften"? Welche kritischen Ansätze taugen zur Erklärung des Anwachsens dieser Bewegungen?

04/10/2011Bremen
29.10.2011 19:00
Mediencoop/Lagerhaus, Schildstr. 12-19, 28203 Bremen

Auf einmal interessieren sich auch Konservative für die Probleme von Homosexuellen – nämlich wenn diese Opfer von Gewalt werden, die von
„Fremden“ ausgeht. Diese werden von ihnen einer „rückständigen“ und „andersartigen“ Kultur zugeordnet, von der sie sich selbst abheben
möchten. Selbst Linken gilt „der Westen“ als Quelle sexueller Emanzipation schlechthin und „der Islam“ wiederum als monokausal
verantwortlich für sexualrepressive Zustände und die Verfolgung von „Schwulen“ im Nahen Osten. In seinem Vortrag dekonstruiert Georg Klauda
diesen kulturalistischen Mythos. Er umreißt eine Geschichte der Heteronormalisierung der muslimischen Länder als einen von Europa
inspirierten Modernisierungsprozess, der in der Übernahme von psychiatrischen Kategorien, sexuellen Identitäten und nationalistischen
Praktiken bestand. Auch wird thematisiert, wie das Konstrukt der „islamischen Homophobie“ als politisches Instrument Verwendung findet.

04/10/2011Bremen
19.10.2011 20:00
Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen

Das mediale Ereignis der "Sarrazindebatte" führte zu einer breiten
gesellschaftlichen Verschiebung nach rechts, enttabuisierte
rassistisches Denken und verband in besonderer Weise Rassismus mit
Elite- und Nützlichkeitsdenken. Dieses komplexes Ereignis wird dem Ende
August 2011 ernscheinenden Sammelband "Rassismus in der
Leistungsgesellschaft" in 15 Beiträgen mit unterschiedlichen
theoretischen Perspektiven kritisch analysiert. Der Sammelband gibt
Anstöße für den Alltag, die politische Praxis und die kritische
Auseinandersetzung.

Die Veranstaltung richtet sich nicht (nur) an akademisches Fachpublikum,
sondern soll insbesondere Interessierte aus der Praxis und dem
Bildungsbereich als Anregung dienen. Nach der Vorstellung des Buchs kann
gemeinsam über das Vorgestellte und Handlungsmöglichkeiten diskutiert
werden.

04/10/2011Bremen
15.10.2011 19:00
Gewerkschaftshaus (Kleiner Saal im 5.Stock), Bahnhofsplatz 22-28, 28195 Bremen

In der "Sarrazin-Debatte" konnte die Konstuktion eines antimuslimischem Rassismus deutlich beobachtet werden. Menschen aus arabischen Ländern und der Türkei wurden als minderintelligent stigmatisiert und zu wirtschaftlich und sozial unproduktiven "Parasiten" erklärt. Weltweit ist der Rassismus gegen (wirkliche oder vermeintliche) Moslems seit dem Ende der Blockkonfrontation und dem Erscheinen von Samuel Huntingtons "Kampf der Kulturen" und noch einmal massiv nach dem 11. September 2001 deutlich gestiegen. In der Bundesrepublik verbindet sich diese Debatte vor allem mit dem Kampfbegriff "Integration" und der Frage der ökonomischen Nützlichkeit. Können wir hier gerade einen Rassismus "at the rise" betrachten? Inwiefern bietet "antimuslimischer Rassismus" hier einen guten analytischen Ansatz?

04/10/2011Berlin
13.10.2011 19:00 - 22:00
Monarch, Skalitzer Str 134

Die Forderung nach ‚Elite‘ hat Konjunktur. Dabei wohnt der Debatte die Tendenz inne, vom Bestehen gesellschaftlicher Funktionseliten auf die Existenz einer generell höher begabten Menschengruppe zu schließen. Die Befähigung zur ‚Elite‘ wird schließlich auf die biologische Disposition einer privilegierten Gruppe zurückgeführt: ihre ‚Rasse‘, vererbte Intelligenz oder genetische Veranlagung.

Volker Weiß analysiert, wie sich das Bedürfnis nach Abgrenzung einer Elite in Deutschlands jüngerer Vergangenheit äußerte: von Ortega y Gasset und Friedrich Sieburg über Botho Strauß bis hin zu Peter Sloterdijk und Thilo Sarrazin. Er weist nach, dass dieses Bedürfnis nach ‚Elite‘ in direkter Tradition der republikfeindlichen Theoretiker der Weimarer Zeit steht.

 

Volker Weiß ist Lehrbeauftragter am Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg und Autor von: „Deutschlands Neue Rechte. Angriff der Eliten - Von Spengler bis Sarrazin", Ferdinand Schöningh, Paderborn 2011.

 

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