09/02/2012Frankfurt
31.03.2012 14:00 - 18:00
Haupfbahnhof

Die von "ums ganze" angestoßene Demonstration eröffnet pünktlich zur Zuspitzung der Eurokrise eine Reihe von Protesten, die auf die Profiteure der Krise fokussieren will und deutlich macht: Der Kapitalismus ist eine permanente Krise. Im Aufruf zur Demonstration heißt es: "Die Krise verläuft in unseren Ländern sehr unterschiedlich. Aber wir haben ein gemeinsames Ziel: Wir wollen den Kapitalismus nicht retten, sondern überwinden. Wir widersetzen uns nationaler Interessenpolitik und nationalistischer Krisenideologie. Der Kampf gegen den fortgesetzten Abbau sozialer Sicherheiten und Rechte ist wichtig, aber unsere Perspektive muss weiter sein. Wir müssen die fatalen Zwänge des Kapitalismus und seiner politischen Institutionen brechen. “Echte Demokratie”, wie sie in vielen Protesten gefordert wird, das geht nur ohne Kapitalismus!"

So sieht das aus, und jetzt auf nach Frankfurt!

24.02.2012 (All day) - 26.02.2012 (All day)
Studierendenhaus, Campus Bockenheim, Frankfurt am Main

Den Wind der globalen Proteste im Rücken wird es im Mai eine Vielzahl von Aktionen zentral in Frankfurt geben, dazu wird europaweit mobilisiert: Lasst uns das Finanzviertel blockieren wie die Occupistas in Oakland den Hafen. Ziel ist es, mit gleichermaßen massenhaften wie entschiedenen Aktionen ein unübersehbares Zeichen der Solidarität zu setzen. Gemeinsam, entschlossen, solidarisch, erfolgreich! Lasst uns so fruchtbare Bedingungen für einen heißen Herbst setzen, zum Jahrestag von Occupy Wallstreet im September, nach den Banken dann auch direkt gegen die Regierungen! Über die genauen Termine zwischen dem „global actionday“ und Ende Mai wird auf der Aktionskonferenz entschieden. Kommt zur Aktionskonferenz und gestaltet mit!

29/01/2012Bremen
31.01.2012 19:30
Paradox (Bernhardstraße 10-12)

 

Vortrag und Diskussion mit Matt Kearney (Wisconsin/USA)

 

Zeitgleich zum ägyptischen Aufbruch auf dem Tahrir-Platz in Kairo, kam es im März 2011 im US-amerikanischen Bundesstaat Wisconsin zu Protesten gegen ein Gesetzespaket, das die Rechte der Gewerkschaften drastisch beschneiden sollte (Verlust der Tarifautonomie) und höhere Beiträge zu den Sozialversicherungen sowie massive Einsparungen zu Lasten der unteren und Mittelschichten beinhaltete. Auf dem Höhepunkt der Proteste gegen diesen Angriff der republikanischen Regierung stürmten mehrere tausend Menschen das Parlamentsgebäude und hielten es über zwei Wochen lang besetzt. Im September kam es dann mit "Occupy Wall Street" zu einer Massenbewegung, die sich von New York aus international ausbreitete.

27/01/2012Lübeck
01.02.2012 19:00
AKZENT, Hüxstr. 83-85 (Eingang Nr. 79)

Wir hatten bei der Syrien-Veranstaltung in Lübeck am 14.12.2011 vereinbart, zu einem Treffen einzuladen, um dort gemeinsam zu überlegen, wie wir hier vor Ort die syrische Revolution unterstützen können. Dieses Treffen soll nun stattfinden am

Mittwoch, 1. Februar um 19 Uhr im AKZENT, Hüxstr. 83-85 (Eingang über Toreinfahrt Nr. 79)

20/01/2012Hamburg
01.02.2012 19:00
Gängeviertel, Valentinskamp

Zeitgleich zum ägyptischen Aufbruch auf dem Tahrir-Platz in Kairo, kam es im März 2011 im US-amerikanischen Bundesstaat Wisconsin zu Protesten gegen ein Gesetzespakat, das massive Einsparungen im Sozialbereich beinhaltete und die Rechte der Gewerkschaften drastisch beschnitt. Auf der Veranstaltung wird der Aktivist Matt Kearney über die Parlamentsbesetzung in Madison ebenso berichten wie über die Auswirkungen der Krise in den USA und die Perspektiven der dortigen Occupy-Bewegung.

17/01/2012Berlin
25.01.2012 16:00 - 18:00
Wo HU Berlin, Institut für Sozialwissenschaften, Universitätsstraße 3b, Raum 002
Beschreibung

...schön wärs. Hunderte Bewerbungen auf ein WG-Zimmer, total überfüllte Studierendenwohnheime, richtige teure, schäbige Wohnungen. Nicht nur die Vorlesungssäle sind megaüberfüllt, auch der Standort Berlin scheint kaum noch Platz zu haben für Leute, die eine Wohnung suchen.

12/01/2012Hamburg
25.01.2012 19:30
Werkstatt 3, Nernstweg 32-34

Wer denkt bei dem Stichwort Mikrokredite nicht an Bangladesh, Armutsbekämpfung, Gemeinwohl? Das positive Image der Mikrokredite als Strategie gegen Armut hält sich bis heute. Nicht zuletzt wegen Muhammad Yunus, über den Entwicklungsminister Dirk Niebel sagt, er habe »mit der Grameen Bank vorgemacht, dass man auch mit ganz armen Menschen nachhaltige Bankgeschäfte tätigen kann«. Dafür bekam Yunus 2006 den Friedensnobelpreis und wurde zum Symbol des guten Samariters.

05/12/2011Dresden
27.01.2012 19:00 - 29.01.2012 18:00
TU Dresden

Aktionen des zivilen Ungehorsams haben weltweit Konjunktur: in Kairo, Madrid, Athen, New York, Frankfurt … überall gehen Menschen auf die Straße. Die Zelte und Platzbesetzungen, die Blockaden und Flashmobs zeigen unmissverständlich, dass eine neue globale Generation von Ungehorsamen, Empörten und Wutbürger_innen entstanden ist. Gegen Prekarisierung, Perspektivlosigkeit und erstarrte Autoritäten entsteht die Forderung nach direkter Demokratie und Partizipation an politischen Entscheidungen.

10/11/2011Bremen
17.11.2011 14:00
Treffpunkt im Café L'Astaire auf der AStA Etage, Uni Bremen

Im Rahmen des Aktionstages Occupy Education veranstalten wir einen Workshop zur Kritik der Chancengleichheit.
Dass es bei der Vergabe von Studienplätzen oder Jobs chancengerecht zugeht und niemand unfair behandelt wird, ist erklärtes Ziel unabhängig jeder politischen Couleur. Da stellt sich die Frage, ob Chancengleichheit entweder so klasse ist, dass alle davon überzeugt sind, oder ob es sich schlicht um einen sehr biegsamen Begriff handelt. Zumindest gibt es reichlich Anlass, sich den Begriff mal näher anzuschauen – was verbirgt sich dahinter und wo sind die Grenzen der Chancengleichheit?
Im Workshop wollen wir mit euch anhand einiger Thesen die Idee der Chancengleichheit genauer untersuchen und kritisch diskutieren.

19/10/2011Berlin
20.10.2011 18:00
Alexanderplatz

In Berlin steigen die Mieten. Anfang September demonstrierten über 5000 Menschen gegen die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt und forderten einen Mietenstopp, d.h. eine Begrenzung der Mieten. Jahrelang hat die rot-rote Regierung durch den Verkauf landeseigener Wohnungen und die Förderung von Privatisierungen maßgeblich zu dem beigetragen hat, was sich mehr und mehr als beginnende Wohnungsnot herausstellt. Der Unterschied zu den Positionen der Grünen – von der FDP und der CDU ganz zu schweigen – ist aber minimal. Die Parteien handeln im Interesse von VermieterInnen und Immobilienunternehmen. Für sie wird der Berliner Wohnungsmarkt immer  lukrativer. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Situation für die meisten Berliner MieterInnen immer schwieriger wird.

Wie ein Aprilscherz wirkt in diesem Zusammenhang die „Lange Nacht der Wohnungsbesichtigungen“, zu der das europaweit aktive und der Deutschen Telekom zugehörige Unternehmen ImmobilienScout24 einlädt.

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