27/03/2006Bundesweit

Mehr als 300 AktivistInnen aus unterschiedlichsten Spektren von Umwelt- und Friedensinitiativen bis zur radikalen Linken haben auf der Aktionskonferenz den Grundstein für gemeinsame Aktivitäten gegen den G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm gelegt. Prägend für die Konferenz war der überall spürbare Wille zur solidarischen Zusammenarbeit und die Entschlossenheit, sich auch durch unterschiedliche Vorstellungen über Inhalte oder Aktionsformen nicht spalten zu lassen.

Gegen alle Versuche, der Konferenz keine Räume zu geben oder sie vorher in der Boulevardpresse als "Chaotentreffen" zu denunzieren, kann jetzt festgestellt werden: Der Protest gegen den G8 ist in der Region angekommen und wird sich nicht mehr an den Rand schieben lassen.

03/03/2006Bundesweit

In einem halben Jahr ist es die ehemalige russische Zarenresidenz St. Petersburg und im Sommer 2007 treffen sich die selbsternannten „Führer der Welt“ im Kempinski-Grandhotel in Heiligendamm nahe Rostock.
Die G-8-Gipfel sind immer wieder zu Kristallisationspunkten für Protest und Widerstand geworden. Durch Straßenproteste, Blockaden oder direkten Aktionen wurden in der Vergangenheit die „Roten Zonen“ der Macht attackiert. Jetzt geht es darum die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass im kommenden Jahr auch in Heiligendamm gemeinsam kraftvolle Tage des Widerstands organisiert werden. Demonstrationen, Veranstaltungen, Blockaden, Aktionen, Diskussionen, Kultur- und Musikfestivals sollen deutlich machen, dass wir uns mit den globalen und lokalen Auswirkungen des kapitalistischen Weltsystems nicht abfinden werden.

02/03/2006Bundesweit

Mit Beiträgen zur Bedeutung der Gipfelproteste für die (radikale) Linke, zur Selbstverständnis-Debatte der IL, zu Erfahrungen mit vergangenen Gipfel Mobilsierungen und zur Situation in Mecklenburg-Vorpommern, wo der G8 2007 stattfinden soll.

25/02/2006Hamburg

Wie können wir die G-8 politisch wirkungsvoll delegitimieren? Wie neue Formen der Zusammenarbeit in der Linken ausprobieren? Schon jetzt haben sich Gruppen und Einzelpersonen zusammengeschlossen, ob in der Interventionistischen Linken (IL) oder im Dissent- Netzwerk. Wie kann zusammengearbeitet werden, wo liegen die Unterschiede?

 

2. März 19.30 Uhr, Werkstatt 3, Nernstweg 32 (S-Bahn Altona)

Am 11.2. fand in der Roten Flora der musikalische Startschuss zu der Kampagne gegen den G8- Gipfel 2007 in Heiligendamm statt. Die Soundhaudegen vom Silly Walks Movement brachen ca. 1000 BesucherInnen zum Schwitzen. Hunderte konnten leider nicht mehr reinkommen, als der special guest Gentleman um zwei Uhr die Bühne betrat.

20/07/2005Bundesweit

Zum Sozialforum in Deutschland (21. - 24.7.2005 in Erfurt) veröffentlichen mehrere Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen, die sich unter der vorläufigen Bezeichnung "Interventionistische Linke" zusammen geschlossen haben, einen Aufruf, ein breites Vorbereitungsbündnis aus allen Strömungen der linken sozialen Bewegungen und Organisationen zu schaffen. Darin heißt es u.a.:

 

"Die G-8-Gipfel sind daher immer wieder zu Kristallisationspunkten für Protest und Widerstand geworden. Und sie sind Anlass für grundlegende Fragen: Wie sieht die Welt aus, die der globalisierte Kapitalismus und seine Galionsfiguren geschaffen haben? Sind nicht Kriege, Armut und Umweltzerstörung...

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