Krisenproteste am 31.März

Info- und Mobilisierungsveranstaltung zu M31

26.03.2012 20:00
UJZ Korn
Seit Monaten spitzt sich die Kredit- und Schuldenkrise in der EU (und
global) zu. Auf immer neuen Regierungskonferenzen werden Notprogramme
beschlossen, um den Kapitalismus in Europa zu sanieren. Glaubt man
Politik und Medien, drohen sonst Zusammenbruch, Rezession und neue
Armut. Mit diesem Drohszenario werden marktradikale Reformen
durchgesetzt, die unsere Gesellschaft und unser Leben auf Jahrzehnte
bestimmen -- wenn wir uns nicht wehren. In den ersten Jahren der Krise
hieß es, der Kapitalismus müsse gezügelt werden. Banken und Konzerne
sollten einen Teil der Lasten tragen, die sie selbst mit verursacht
hatten. Doch gerade passiert das genaue Gegenteil: Die Herrschenden in
der EU, ihren Mitglieds- und Beitrittsstaaten setzen auf mehr
"Wettbewerb" und einen brutalen Sparkurs, um das "Vertrauen" und die
Profite der Privatwirtschaft zu sichern. Für einen Großteil der
Bevölkerung bedeutet dies eine zunehmende Verarmung und Verschärfung
ihrer Lebensbedingungen. Es zeigt sich: Kapitalismus heißt Krise und
Ohnmacht, Armut inmitten von Reichtum. Organisieren wir uns für eine
bessere Gesellschaft!

Seit Dezember 2011 arbeitet ein internationales Netzwerk aus linken
Gruppen und Basisgewerkschaften u.a. aus Spanien, Griechenland, Polen,
Belgien und Deutschland gemeinsam auf einen europäischen Aktionstag
gegen Kapitalismus am 31. März (M31) hin. In Deutschland wird die
zentrale Aktion eine bundesweite Demonstration in Frankfurt am Main, dem
Sitz der Europäischen Aktionstag (EZB), sein.

Auf der Veranstaltung wird einerseits die Arbeit des Bündnisses (M31)
vorstellt werden und andererseits wird es alle nötigen Informationen zur
Demonstration und zur gemeinsamen Busanreise nach Frankfurt am 31. März
geben.