Soziale Wende statt Klimawandel

Im Dezember 2009 findet in Kopenhagen der UN-Weltklimagipfel „COP15“ statt. Zahlreiche Menschen aus den Umwelt- & globalisierungskritischen Bewegungen Europas und den Sozialen Basisbewegungen des Globalen Süden mobilisieren dorthin. Der Kyoto-Prozess mit seinem Buisness as Usual, Marktmechanismen und Neokolonialismus soll durchbrochen werden. Er hat versagt auch nur den weiteren Anstieg der Emissionen aufzuhalten.

Kopenhagen ist ein Ort an dem sich unserer Widerstand bündelt. Klimawandel ist nicht blos ein Ökothema, sondern an den Grundfesten der globalen Gesellschaftsordnung rüttelt.
Nicht nur, weil die verheerenden Folgen der globalen Erwärmung die Lebensgrundlage vieler, vor allem armer Menschen im globalen Süden bedroht bzw. vernichtet.
Sondern auch, weil die grundsätzliche Abhängigkeit des Kapitalismus von billiger (fossiler) Energie sowie dessen inhärenter Wachstumszwang im Widerspruch zu der Klimaschutzpolitik steht die von diesem Gipfel versprochen
wird.
Der Klimawandel sowie seine aktuelle Bearbeitung durch Kyotoprotokoll und Emissionshandel hat ganz klare antisoziale, rassistische und neokoloniale Dimensionen. Deshalb werden wir in Kopenhagen zähne Zeigen und die Proteste als Baustelle für eine globale soziale Bewegung für Klimagerechtigkeit nutzen.

jeden 2. Mittwoch im Monat Klimaplenum Hamburg
19 Uhr, Buttclub, St.Pauli Hafenstr. 126
2.-4. Oktober Bundesweite Aktionskonferenz
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin
30. November Dezentraler Aktionstag
12.-19. Dezember Aktionen in Kopenhagen