Erstes Bündnistreffen gegen militaristische Konferenz im Sommer
In den Jahren 2007 bis 2009 fand auf Initiative der Commerzbank und des Bundesverteidigungsministeriums der sogenannte „Celler Trialog“ statt. Als Treffen der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Eliten soll diese Zusammenkunft die „zivil-militärische Zusammenarbeit“ verbessern.
Das Ziel des Celler Trialoges ist der Schulterschluss zwischen heutigem (und zukünftigem) führenden Personal, die mediale Vermittlung der Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands und die Zustimmung für gegenwärtige und zukünftige Kriege. Im Sommer 2010 wird dieses Treffen nicht in Celle, sondern in Kiel stattfinden. In Kiel regt sich erster Widerstand: Am 28. November wird es eine Veranstaltung geben, am 10. Dezember folgt ein erstes Bündnistreffen. Zu beiden Veranstaltungen lädt der Initiativkreis zur Gründung eines antimilitaristischen Bündnisses gegen den Kieler Trialog ein.
Der Initiativkreis sieht mit der Organisierung von Protesten gegen den Kieler Trialog „gute Chancen, verstärkt antimilitaristische Positionen in der Gesellschaft zu verbreitern, die Schärfung antimilitaristischer Debatten voranzutreiben, exemplarisch die enge Verbindung zwischen Bundeswehr, der Militarisierung von Politik und Gesellschaft durch politische Entscheidungsträger und der mächtigen Interessenvertretung deutscher Rüstungskonzerne aufzuzeigen. Dass der Militär- und Rüstungsstandort Kiel sich besonders für vielfältige Proteste anbietet, versteht sich von selbst.“AVANTI – Projekt undogmatische Linke unterstützt diese Initiative. Unsere „AVANTI-Projektgruppe Kieler Trialog“ ist über die Kieler Ortsgruppe zu erreichen. Die vollständige Einladung des Initiativkreises zur Gründung eines antimilitaristischen Bündnisses gegen den Kieler Trialog findet sich auf der Internetseite http://kein-trialog.so36.net
