28/07/2010Hamburg
Nicht nur der designierte Bürgermeister Christoph Ahlhaus war in waffenstudentischen Kreisen aktiv, auch sein möglicher Nachfolger Heino Vahldieck (CDU) hat  Kontakte in das Lager der schlagenden Verbindungen. Er drückt hier auch gerne mal das rechte Auge zu, obwohl er seit Jahren Leiter des Verfassungsschutzes in Hamburg ist.
23/07/2010Hamburg
Christoph Ahlhaus, der in Hamburg wohl demnächst mit den Stimmen von CDU und Grünen zum Bürgermeister gewählt wird, ist laut Angaben aus korporierten Kreisen Alter Herr einer schlagenden Verbindung. Der aus Heidelberg stammenden CDU-Politiker sei Mitglied der Turnerschaft Ghibellinia Heidelberg, einer Verbindung aus dem pflichtschlagenden Coburger Convent (CC).
15/07/2010Hamburg
17.07.2010 11:00 - 15:00
Wandsbek-Markt
Am Samstag, dem 17. Juli 2010 will die neofaschistische NPD auf dem Gelände des Busbahnhofes Wandsbek-Markt gegen die geplante Schulreform und Kinder migrantischer Herkunft hetzen.   Update: Kommt ab 10 Uhr zum Busbahnhof Wandsbeker Markt. Ab 11 Uhr gibt es an der Ecke Botenstieg/Schloßstr. eine angemeldete Kundgebung des Hamburger Bündnis gegen Rechts.
09/07/2010Lübeck
  Gerade einmal 170 Nazis liefen eine einzige Straße auf und ab. 300 Meter hin, 300 Meter zurück. Nicht einmal zwei Stunden, die überwiegend mit Warten und Herumstehen verbracht wurden, hat dieser für die Nazis erfreulich traurige „Trauermarsch“ gedauert. Überall rund um den Aufmarsch waren Blockaden von Nazigegner_Innen, an denen sich nach unseren Schätzungen gut 1000 Menschen aktiv beteiligt haben, während weitere 1500 an der Hauptkundgebung des Bündnisses „Wir können sie stoppen“ vor dem Bahnhof teilgenommen haben. Lübeck war damit nur ein Baustein einer ganzen Reihe von Aufmärschen, die durch ein (in dieser Form neues) Konzept von spektrenübergreifenden Massenblockaden verhindert werden konnten. Während die Niederlage der Nazis also offenkundig ist, muss die  antifaschistische Mobilisierung trotzdem differenziert beurteilt werden. Neben realen Fortschritten und ermutigenden Erfahrungen gibt es auch deutliche Defizite, die nicht verschwiegen werden sollen.
30/06/2010Bundesweit
Seit nunmehr acht Jahren wird im braunen Dreiländereck von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt Europas größtes Neonazifestival „Rock für Deutschland“ organisiert. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr am 10. Juli in Gera statt und es wird mit bis zu 4.000 Rechten gerechnet. Das Festival ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Politik, Nazimusik und Subkultur. Unter dem Motto Nazifeste verhindern! plant ein Bündnis deshalb Proteste und Blockaden. Eine Sonderseite des Aktionsnetzwerk Jena informiert detailliert. Wir mobilisieren zusammen mit ABSO mit einer Infoveranstaltung am 6.7. um 20 Uhr in der Schreinerstr. 47, in Berlin-Friedrichshain. Buskarten gibt es bei der Veranstaltung, im Red Stuff und beim Infoladen Daneben.
29/06/2010Kiel
02.07.2010 16:00
Hauptbahnhof Kiel
Der `Runde Tisch gegen Rassismus und Faschismus – Kiel´ ruft dazu auf sich an der Demonstration gegen faschistische Gewalt am 2.7.2010 um 16 Uhr ab dem Kieler Hauptbahnhof zu beteiligen.
27/06/2010Hamburg
03.07.2010 20:00
Fischaktionshalle, Große Elbstraße 9
Der Hamburger Bauer-Verlag vertreibt seit Dezember 2009 eine neue extrem rechte Zeitschrift namens ZUERST! und profitiert somit von derVerbreitung  brauner Propaganda. Die neue Nazipostille wird von der100%igen Bauer-Tochter Verlagsunion vertrieben. Über diese Zeitschriftund die unselige Kooperation haben verschiedene Medien in den letztenMonaten berichtet, der Gesamtbetriebsrat der Bauer Media Group  hat derGeschäftsführung nahe gelegt die Kooperation zu beenden undantifaschistische Gruppen aus Hamburg, wie auch in anderen Städten,haben gegen diese Verbindung und den bundesweiten Vertrieb von ZUERST! an Kioske protestiert.
18/06/2010Bremen
23.06.2010 17:00
Goetheplatz, Bremen
In Bre­men gibt es neben Rechts-​Rock-​Bands, Na­zi-​Hoo­li­gans, NPD und Ka­me­rad­schafts­struk­tu­ren auch meh­re­re Läden, wie den „Sports­freund“ in der In­nen­stadt, in denen Na­zi-​Mo­de und Musik ver­trie­ben wird. Durch diese Läden ge­langt nicht nur Geld in die Struk­tu­ren der Nazis, es wer­den auch An­lauf­stel­len ge­schaf­fen und es wird ver­sucht rech­ten Li­fe-​Style zu eta­blie­ren. Den Nazis darf kein Raum ge­las­sen wer­den. Dies kann nur ge­sche­hen, wenn auf allen Ebe­nen ge­sell­schaft­li­cher Druck auf­ge­baut und ent­schlos­sen ein­ge­grif­fen wird, wo immer sie auf­tau­chen. mehr Infos bei der "Ladenschluss"-Kampagne
15/06/2010Berlin
17.07.2010 11:00 - 18:00
Berlin, Rathaus Schöneberg
Am 17. Juli will die rechtspopulistische "pro Deutschland" ihren Bundesparteitag im Rathaus Schöneberg abhalten. Es haben sich Gäste vom den rechten Parteien aus Belgien und Frankreich, Vlaams Belang und Alsace d’abord (Elsass zuerst) angekündigt. Es hat sich ein Bündnis gebildet, um gegen den Parteitag zu protestieren.
02/06/2010Hannover
05.06.2010 (All day)
Hildesheim

 

Unter dem menschenverachtenden Motto "Tag der deutschen Zukunft, unser Signal gegen Überfremdung" wollen Nazis einen weiteren alljährlichen Event etablieren. Nachdem sie letztes Jahr in Pinneberg marschierten soll es dieses Jahr Hildesheim bei Hannover sein. Anmelder ist Dieter Riefling, ein weit über den Hildesheimer Raum aktiver und bekannter Neonazi-Rädelsführer.

Doch wir werden nicht tatenlos zusehen, wenn Nazis ihre faschistischePropaganda auf die Straße tragen! Wir werden nicht zulassen, dass Nazis durch einen Stadtteil marschieren, in dem sehr viele MigrantInnen leben und wir werden nicht zulassen, dass die Nazis den dort lebenden Menschen ihren Hass und ihre Hetze entgegenbrüllen.

Wir werden die Nazis blockieren!

http://www.nazisblockieren.tk

 

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