01/02/2012Berlin
15.02.2012 19:00 - 22:00
Münzenbergsaal, (ND-Haus) Franz Mehring Platz 1

Aktuelle Informationen zu den Aktivitäten von Dresden Nazifrei am 18.2. und ein Rückblick auf die Aktionen am 13.2. Zudem können die letzten Buskarten gekauft werden

31/01/2012Berlin
09.02.2012 19:00 - 22:00
Festsaal Kreuzberg

Dresden wird immer mehr zum Symbol einer entgrenzten Repression gegen soziale Bewegungen. Mit drakonischen Strafen und massiver Überwachung sollen Aktivist_innen eingeschüchtert werden. Das Tragen einer Fahne wird zum "aufwieglerischen Landfriedensbruch", Telefondienst bei Dresden Nazifrei gar zu der Mitgliedschaft einer "kriminellen Vereinigung". Zu diesen Facetten der "sächsischen Verhältnisse" und dem Stand der aktuellen Verfahren soll die Veranstaltung informieren.

19/01/2012Berlin
30.01.2012 19:30
Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Strasse 134

Am 25.1.2011 besetzten 15.000 Aktivistinnen und Aktivisten in Kairo den Tahrir-Platz. Inspiriert von der Revolte der Menschen in Tunesien entwickelte sich auch in Ägypten eine starke Protestbewegung, die in dem Sturz des seit 30 Jahren herrschenden Machthabers Mubarak gipfelte. Die Besetzung des Tahrir-Platzes war der Auftakt einer globalen Protestwelle, die sich am Plaza del Sol und bei Occupy fortsetze. In Syrien begann im März 2011 ebenfalls eine breite Protestbewegung, die immer noch brutal unterdrückt wird.

Ein Jahr nach dem Beginn der „Arabellion“ wollen wir Aktivist_innen aus Ägypten und Syrien einladen, um ihnen ein Forum zu geben und zu erfahren, welche Ursachen die Proteste haben und welche Erfahrungen die Aktivist_innen beim Kampf gegen die Regime gemacht haben.

17/01/2012Berlin
25.01.2012 16:00 - 18:00
Wo HU Berlin, Institut für Sozialwissenschaften, Universitätsstraße 3b, Raum 002
Beschreibung

...schön wärs. Hunderte Bewerbungen auf ein WG-Zimmer, total überfüllte Studierendenwohnheime, richtige teure, schäbige Wohnungen. Nicht nur die Vorlesungssäle sind megaüberfüllt, auch der Standort Berlin scheint kaum noch Platz zu haben für Leute, die eine Wohnung suchen.

05/12/2011Berlin
13.12.2011 19:00
Festsaal Kreuzberg

»In Sachsen geschehen Dinge, die könnte sich George Orwell nicht einmal vorstellen.«, so der Historiker W. Wippermann über die sächsischen Verhältnisse 2011. Im Kontext der Aktionen gegen den Naziaufmarsch im Dresden werden aktuell rund 500 Verfahren gegen Antifas geführt. Die Vorwürfe reichen von »Versammlungssprengung« bis zur »Bildung einer kriminellen Vereinigung« (§129). Unter dem Motto: »SACHSEN DREHT FREIstaat« organisiert der Berliner Koordinationskreis vom Bündnis »Dresden Nazifrei« gemeinsam mit der [ALB] eine Veranstaltung zur Repression, den Sächsischen Verhältnissen und Dresden nazifrei! 2012.

Auf dem Podium: Sven Richwin (Anwalt), »Sachsens Demokratie«, Caren Lay (DIE LINKE) und die Interventionistische Linke

19/10/2011Berlin
20.10.2011 18:00
Alexanderplatz

In Berlin steigen die Mieten. Anfang September demonstrierten über 5000 Menschen gegen die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt und forderten einen Mietenstopp, d.h. eine Begrenzung der Mieten. Jahrelang hat die rot-rote Regierung durch den Verkauf landeseigener Wohnungen und die Förderung von Privatisierungen maßgeblich zu dem beigetragen hat, was sich mehr und mehr als beginnende Wohnungsnot herausstellt. Der Unterschied zu den Positionen der Grünen – von der FDP und der CDU ganz zu schweigen – ist aber minimal. Die Parteien handeln im Interesse von VermieterInnen und Immobilienunternehmen. Für sie wird der Berliner Wohnungsmarkt immer  lukrativer. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Situation für die meisten Berliner MieterInnen immer schwieriger wird.

Wie ein Aprilscherz wirkt in diesem Zusammenhang die „Lange Nacht der Wohnungsbesichtigungen“, zu der das europaweit aktive und der Deutschen Telekom zugehörige Unternehmen ImmobilienScout24 einlädt.

04/10/2011Berlin
28.11.2011 19:00 - 22:00
K9 Cafe Größenwahn

 

Rechtspopulistische Parteien erzielen in vielen Ländern Europas zweistellige Wahlergebnisse, sind in Regierungen vertreten, oder üben massiven Einfluss aus. Ihre Hetze richtet sich gegen „Islam“, „Ausländer“, „Sozialschmarozer“ aber auch gegen „die EU“. Sind solche extrem rechte Bewegungen „Pathologien moderner Industriegesellschaften“? Welche Rolle spielen die gesellschaftliche Veränderungen durch den Neoliberalismus? Welche Ansätze taugen zur Erklärung des Anwachsens dieses spezifischen Politik- und Organisationsmodus?

 

Referent: Alexander Häusler, Dipl. Soz.-Wiss.

Alexander Häusler ist Herausgeber des Sammelbandes: „Rechtspopulismus als ‚Bürgerbewegung‘. Kampagnen gegen Islam und Moscheebau und kommunale Gegenstrategien“, Wiesbaden, VS-Verlag für Sozialwissenschaften 2008

04/10/2011Berlin
13.10.2011 19:00 - 22:00
Monarch, Skalitzer Str 134

Die Forderung nach ‚Elite‘ hat Konjunktur. Dabei wohnt der Debatte die Tendenz inne, vom Bestehen gesellschaftlicher Funktionseliten auf die Existenz einer generell höher begabten Menschengruppe zu schließen. Die Befähigung zur ‚Elite‘ wird schließlich auf die biologische Disposition einer privilegierten Gruppe zurückgeführt: ihre ‚Rasse‘, vererbte Intelligenz oder genetische Veranlagung.

Volker Weiß analysiert, wie sich das Bedürfnis nach Abgrenzung einer Elite in Deutschlands jüngerer Vergangenheit äußerte: von Ortega y Gasset und Friedrich Sieburg über Botho Strauß bis hin zu Peter Sloterdijk und Thilo Sarrazin. Er weist nach, dass dieses Bedürfnis nach ‚Elite‘ in direkter Tradition der republikfeindlichen Theoretiker der Weimarer Zeit steht.

 

Volker Weiß ist Lehrbeauftragter am Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg und Autor von: „Deutschlands Neue Rechte. Angriff der Eliten - Von Spengler bis Sarrazin", Ferdinand Schöningh, Paderborn 2011.

 

24/09/2011Berlin
01.10.2011 16:00 - 20:00
Berliner Mietergemeinschaft, Möckernstraße 92, 10963 Berlin

Wichtige Angriffe auf die Lebensbedingungen der städtischen Bevölkerung haben sich im Rahmen der neoliberalen Globalisierung weltweit angeglichen, auch wenn sicher die Situation einer SlumbewohnerIn in Nairobi nicht mit der einer MieterIn in Berlin vergleichbar ist. Privatisierung städtischer Infrastruktur, Verdrängung, die scheinbaren Zwänge globalisierter Märkte und polizeistaatliche Lösungen sozialer Probleme sind weltweit allgegenwärtig. Ziel der Veranstaltung ist ein gemeinsamer Austausch zwischen sozialen Bewegungen aus Berlin und AktivistInnen sowie mit ihnen solidarische AkademikerInnen aus Hüttensiedlungen des globalen Südens.

24/09/2011Berlin
01.10.2011 12:00 - 18:00
Allmende, Kottbusser Damm 25-26, 10967 Berlin, U7/U8 Hermannplatz

In der "Sarrazin-Debatte" konnte die Konstruktion eines antimuslimischem Rassismus deutlich beobachtet werden. Menschen aus arabischen Ländern und der Türkei wurden als minderintelligent stigmatisiert und zu wirtschaftlich und sozial unproduktiven "Parasiten" erklärt. Weltweit ist der Rassismus gegen (vermeintliche) Moslems seit dem Ende der Blockkonfrontation und dem Erscheinen von Samuel Huntingtons "Kampf der Kulturen" und noch einmal massiv nach dem 11. September 2001 deutlich gestiegen. In der Bundesrepublik verbindet sich diese Debatte vor allem mit dem Kampfbegriff "Integration" und der Frage der ökonomischen Nützlichkeit. Können wir hier gerade einen Rassismus "at the rise" betrachten? Inwiefern bietet "antimuslimischer Rassismus" hier einen guten analytischen Ansatz?


*Dr. Jennifer Petzen*/, Alice Salomon Hochschule, HU Berlin, /*Christian Herbst*/, Avanti-Projekt undogmatische Linke /  

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